Giftpflanzen
Allergien vorbeugen – Zum richtigen Umgang mit der Beifuß-Ambrosie.
Die Pollen der Beifuß-Ambrosie sind stark Allergie auslösend und können Heuschnupfen und Asthma hervorrufen. Der Kontakt mit Ambrosie-Pflanzen kann zu allergischen Hautreaktionen führen. Die Beifuß-Ambrosie ist eine aus Nordamerika stammende einjährige Pflanze, die in den letzten Jahren zunehmend auch in Deutschland auftritt. Die weitere Ausbreitung in Deutschland sollte verhindert werden.
Umfangreiche Informationen zur Pflanze und deren Bekämpfung finden Sie im Aktionsprogramm Ambrosiabekämpfung in Bayern unter www.stmugv.bayern.de
- Flyer vom Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
Herkulesstaude
Giftpflanze des Jahres 2008. Die Herkulesstaude, auch Riesen-Bärenklau genannt, gehört nicht zu den giftigsten Pflanzen, bringt jedoch wegen der phototoxischen Wirkung eine große Gefahr für den Menschen. Durch die ungebremste Ausbreitung gerät auch die heimische Flora und Fauna aus dem Gleichgewicht.
Vorsicht beim Berühren der Pflanze! Hautkontakt führt zu unangenehmen und schmerzhaften Hautverletzungen, da der Riesen-Bärenklau in allen Pflanzenteilen, besonders aber im Saft der Pflanze sog. Furocumarine enthält. In Verbindung mit Sonnenlicht führen diese zu schweren und lang andauernden Hautentzündungen.
Umfangreiche Informationen erhalten Sie unter www.herkulestaudenbekaempfung.de oder unter www.meb.uni-bonn.de
Vorsicht Gift – Gefahren für Kinder
Kinder im Alter zwischen ein und drei Jahren sind am stärksten gefährdet! Kinder sind neugierig und erforschen ihre Umwelt, sie wollen wissen wie Dinge riechen und schmecken. Kinder können natürlich nicht zwischen ungefährlich und gefährlich unterscheiden. Gefahren lauern im Haushalt und in der Natur.
Wie soll man handeln, wenn doch etwas passiert ist? Bitte ungedingt selbst Ruhe bewahren und das Kind beruhigen. Beim Giftnotruf erhalten Sie rund um die Uhr Antwort auf Ihre Fragen.
- Flyer vom Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz
Giftnotruf München 089/19240
Giftnotruf Nürnberg 0911/3982451
Übrigens: ca. 44 Prozent der Anfragen pro Jahr beim Giftnotruf in München betreffen Vergiftungen von Kindern und Jugendlichen. Ein Faltblatt des Bayerischen Gesundheitsministeriums soll Ihnen helfen, Ihr Kind vor Vergiftungsunfällen zu schützen. Hier finden Sie einfache, praktische Tipps und Hinweise. Das Faltblatt erhalten Sie bei uns im Gesundheitsamt. Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern, dass Ihnen der Notfall immer erspart bleibt.
Weitere Informationen unter www.stmugv.bayern.de ® Publikationen