Prävention, Gesundheitsförderung und gesundheitliche Aufklärung und Beratung
Gesundheit ist eine Voraussetzung für das Wohlbefinden aller Menschen und ein Schlüssel zur sozialen Teilhabe. Unter Prävention bezeichnet man die Verminderung von (Teil-)Ursachen bestimmter Erkrankungen oder von Krankheit überhaupt. Gesundheitsförderung will Kompetenzen zum positiven Gesundheitsverhalten eines Einzelnen oder einer Gruppe vermitteln und verstärken. Unsere Ziel ist die Information und die Aufklärung der Bevölkerung zu den unterschiedlichsten Gesundheitsthemen.
SinnenFeld
Das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne, kurz SinnenFeld genannt, macht neue Wahrnehmungserfahrungen möglich. Das SinnenFeld hat zum Ziel, die Eigen- und Fremdwahrnehmung unterschiedlicher Altersgruppen zu schulen und zu sensibilisieren. Den Alltag bewusst zu erleben bietet zum einen sinnliche Freude, zum anderen auch die Grundlage um soziale Kompetenzen erwerben zu können. Menschen den eigenen Körper und dessen Funktionsweisen bekannt und vertraut zu machen, sie zu begeistern und Spaß am Gesund sein erleben zu lassen, ist die Basis für ein suchtfreies Leben. Unsere Sinne sind die Grundlage unserer Wahrnehmung. Nur durch sie stehen wir in Verbindung zu uns selbst, unseren Mitmenschen und der Natur.
Die Besucher der Ausstellung sind eingeladen selbst tätig zu werden. Bekanntes und Unbekanntes zu hören, zu sehen, zu riechen und zu tasten. So lassen beispielsweise rotierende Scheiben den Besucher unterschiedliche optische Phänomene erleben, eine Duftkugel präsentiert verschiedene Gerüche, ein Summstein und ein großer Gong lassen Töne und ihre Schwingungen spüren.
Die Ausstellung SinnenFeld wurde von der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern (LZG) in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Bamberg konzipiert und wird den Gesundheitsämtern in Bayern kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir übernehmen die Organisation vor Ort und begleiten und führen die Schülerinnen und Schüler während der Ausstellung.
Sonnenschutz - "Sonnen mit Verstand"
Auf die richtige Dosis kommt es an. Sonnenstrahlen steigern das menschliche Wohlbefinden, sie sind für einige Stoffwechselprozesse im Körper sogar lebensnotwendig. Aber viele Menschen muten sich eine zu starke Strahlendosis zu, auch in mitteleuropäischen Breitengraden.
Das Thema Sonnenschutz ist heute aktueller denn je: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass ein Übermaß an Strahlung – nicht nur UV-B, sondern auch UV-A – die Haut nachhaltig schädigt. Viele Verbraucher gehen immer noch zu leichtfertig mit den Gefahren der Sonne um.
Je nach Alter, Hauttyp, Art und Dauer der Betätigung im Freien und Intensität der Sonnenbestrahlung sind die entsprechenden Maßnahmen zu treffen. Für den gezielten Hautschutz ist zuvor eine Bestimmung des individuellen Hauttyps wichtig. Dieser dient als Orientierungsgröße, mit dem der erforderliche Lichtschutzfaktor (LSF) abgeschätzt werden kann. Die Anwendung von Sonnenschutzmitteln ist allerdings nur ein Baustein des gesamten Schutzkonzeptes: Kleidung, Hut und Sonnenbrille sowie das Aufsuchen von beschatteten Orten sind weitere grundlegende Schutzmaßnahmen.
Besonderen Sonnenschutz braucht die zarte Kinderhaut! Deshalb: Kinder unter einem Jahr nie direkter Sonne aussetzen und die Mittagssonne/-hitze zwischen 11 –15 Uhr meiden.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.sonnen-mit-verstand.de, www.tag-des-sonnenschutzes.de,
www.uv-index.de, www.krebshilfe.de, www.unserehaut.de
NA TOLL ! Alkohol und Jugendliche
„NA TOLL“ ist als Wanderausstellung an Schulen und Jugendeinrichtungen in ganz Bayern unterwegs – mit ausgesprochen positiver Resonanz. Die Ausstellung, die einen niedrigschwelligen Einstieg in das Thema Alkoholkonsum ermöglicht, richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab dem Alter von etwa 13 Jahren.
Was müssen bereits Jugendliche über Alkohol wissen? Wie können sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol motiviert werden?
Informationen geben, Alternativen nennen, Hilfen anbieten. „NA TOLL“ spricht Jugendliche direkt an. Lockere, teilweise provokant formulierte „Merksätze“ wie „Mit Alkohol ist die Idealfigur dahin“ oder „Alkohol macht Birne hohl“ regen dazu an, sich weiter zu informieren. Insgesamt 12 großformatige Ausstellungstafeln gehen auf die verschiedenen Aspekte des Themas ein und erläutern körperliche und psychische Wirkungen des Alkoholkonsums. Die Ausstellung will Jugendliche zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol motivieren. Zugleich ist „NA TOLL“ aber auch eine Aufforderung an Erwachsene, das eigene Trinkverhalten zu reflektieren und sich etwaiger Gefährdungen bewusst zu werden.
Informationen zum Alkoholkonsum, praktische Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung, begleitende Elternarbeit und/oder Workshops für Lehrkräfte runden die Ausstellung ab.
Weitere empfehlenswerte Projekte der Gesundheitsförderung und Präventionen:
KliK (Klar im Kopf); Präventionspaket des Kreisjugendamtes Aichach-Friedberg zu den Themen Sucht, Gewalt, Rassismus und Medien für Schülerinnen und Schüler aller Schularten. Informationen dazu finden sie unter Jugendamt/Projekt KliK (hier ...)
Klasse 2000; Bundesweites Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung in der Grundschule. www.klasse2000.de
Starke Kinder – gute Freunde; Bausteine zur Förderung der Lebenskompetenzen in Kindertageseinrichtungen. www.stiftung-freunde.de
Be smart – Don´t Start; Nichtraucherwettbewerb für Schülerinnen und Schüler. www.BeSmart.info
Disco – Fieber; Aktion zur Vermeidung von Verkehrsunfällen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. www.wirbrauchendichauchmorgen.de
HaLT – Hart am Limit; Beratung für Kinder und Jugendliche, die durch exzessiven Alkoholkonsum aufgefallen sind. www.halt-projekt.de
Ansprechpartner
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Kinder- und Jugendgesundheit |
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Beate Oswald-Huber |
Tel. 08251/92-445 Fax 08251/8197101 |