Ein neues Gesicht am Landratsamt - Beratungsstelle für Gartenkultur und Landespflege neu besetzt
Seit fast einem Jahr war die Stelle der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Aichach-Friedberg verwaist, jetzt konnte sie mit der Freiraumplanerin Manuela Riepold aus Berg im Gau neu besetzt werden.
Die Möglichkeit zur Gestaltung von Freiräumen, also von allen unbebauten Flächen, privaten Gärten ebenso wie öffentlichen Plätzen, Straßen oder Parkanlagen nennt die sympathische 40-jährige als Triebfeder, wenn sie nach dem Grund für ihr Studium der Landschaftsarchitektur an der renommierten Fachhochschule Weihenstephan gefragt wird. Freiraum bedeute für sie Treffpunkt mit starker sozialer Komponente – sowohl öffentlich als auch privat, sowohl ländlich als auch urban.
Mehrere Jahre war die neue Kreisfachberaterin für öffentliche, gewerbliche und private Auftraggeber als Planerin tätig. Ihre Aufgaben umfassten dabei das gesamte Planungsspektrum von ersten Ideenskizzen über die Werkplanung und Ausschreibung bis hin zur Bauleitung. Neben ihrer planerischen Tätigkeit unterstützte sie die Kreisfachberatung im Nachbarlandkreis Neuburg-Schrobenhausen bereits als Referentin in der Lehre. „Die Möglichkeit ans Landratsamt Aichach-Friedberg zu wechseln, kam überraschend, aber genau zum richtigen Zeitpunkt, wie sie mit einem Lächeln gesteht. Jetzt sei es an der Zeit, die gesammelten Erfahrungen und ihr Wissen dem Landkreis und seinen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung zu stellen.
Schwerpunkte werden dabei sein:
Die Begleitung von Wettbewerben und Projekten z.B. im regionalen Entwicklungskonzept für das Wittelsbacher Land, Handlungsfeld Aktive Landschafts- und Siedlungsentwicklung, die Fachberatung von Organisationen der Gartenkultur und Landespflege, Multiplikatoren und Entscheidungsträgern sowie die Fachberatung bei Grünmaßnahmen des Landkreises und der Landkreisgemeinden.
„Wichtig ist mir, den Blick der Bürger für unser Lebensumfeld zu schärfen. Der eigene Garten, das eigene Wohnumfeld kann dabei als Keimzelle zur Bewusstseinsbildung dienen. Wer hier nur von Abstandsgrün umgeben ist, wird sich schwer tun, Verantwortung für seine Umwelt zu übernehmen und sich mit seiner Heimat zu identifizieren!“ betont sie energisch.
Privat genießt die verheiratete Mutter einer 14-jährigen Tochter und eines 11-jährigen Sohnes ihre freie Zeit am liebsten in ihrem Garten. Dabei werden auch gerne Freunde ins dazugehörige Gartenhaus eingeladen. Zur Familie zählt außerdem eine kleine Mutterkuhherde mit Galloways, die familieneigene Wiesen im Donaumoos pflegen. „Diese Ruhe, die meine Tiere ausstrahlen, verbunden mit einem Sonnenuntergang bei einem Spaziergang zur Weide – dieser Blick über die Landschaft, meine Heimat – das ist es, was mir auch in stressigen Zeiten Kraft gibt. Und dieses Gefühl für unsere schöne Umwelt, besonders auch hier im Wittelsbacher Land, möchte ich den Bürgern mit auf den Weg geben.“ so die neue Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege.